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Geschichte des Empfangsgebäudes

19. Jahrhundert

Um 1865 entstand der Bahnhof Güsten. 1879 wurde der Bahnhof mit dem Bau der Kanonenbahn Berlin - Blankenheim zum Inselbahnhof. Um 1885 entstand der südliche Teil des Gebäudes, dazu gehören das heutige Restaurant und der heute unterteilte, große Saalbau. Außerdem existierte ein kleineres Empfangsgebäude nördlich dieser Bauten.

Links zu erkennen: Bahnhofsgebäude mit altem Kopfbau; Postkarte von 1903
Quelle: Sammlung Podzuweit

Anfang des 20. Jahrhunderts

Um 1900 wurde das kleine Empfangsgebäude entfernt und durch den heutigen Wartesaal sowie den Kopfbau ersetzt. Das Restaurant und der mittige Saalbau blieben erhalten.

Postkarte von 1907: Das neue Empfangsgebäude steht bereits.
Quelle: Sammlung Podzuweit

Mitte des 20. Jahrhunderts

Während des zweiten Weltkriegs blieb das Gebäude nur durch einen glücklichen Zufall erhalten: Wegen eines Hochwassers wurden die Bahnanlagen nicht gefunden und blieben verschont.

In der DDR wurde das Gebäude erneut erweitert: Westlich der Empfangshalle wurde ein weiteres Stockwerk aufgesetzt. Erreichbar sind diese Räumlichkeiten über eine Treppe, welche im nun unterteilten mittleren Saal entstand.

1990er-Jahre bis Heute

Zur Jahrtausendwende wurden die Bahnanlagen rund um Güsten radikal umgebaut: 1996 wurde das Bahnbetriebswerk geschlossen, mit der Stillegung der Kanonenbahn wurden um 2002 die Gleise östlich des Empfangsgebäudes abgebaut. An deren Stelle entstand ein Busbahnhof.
In den folgenden Jahren wurden auch die Bahnanlagen westlich des Bahnhofs saniert. 2011 wurde an der Stelle des ehemaligen Bahnbetriebswerks ein Solarpark errichtet.

Nach einem Sturm im Jahr 2015 wurde das Empfangsgebäude für Reisende gesperrt. 2017 wurde ein neuer Reisendenüberweg geschaffen, da die Bahnsteige nur noch von der anderen Seite der Bahnanlagen erreichbar waren. Anfang 2019 wurde die Personenunterführung zwischen dem Empfangsgebäude und Gleis 1 leider verfüllt.

Leider inzwischen verfüllt: Der ehemalige Personentunnel.

Viele weitere historische Aufnahmen finden sie unter anderem auf bahnhofgüsten.de.